Disziplinen 2019

Disziplinen Frauen

Die magischen sieben Sekunden

Von 1985 bis 2006 gehörten die 60 Meter zum festen Programm beim INDOOR MEETING KARLSRUHE. In dieser Zeit gaben sich so ziemlich alle die Ehre, deren schnelle Beine für schnelle Zeiten sorgten. Sei es nun Merlene Ottey oder Irina Privalova, die beide am 14. Februar 1992 in Madrid als erste Frauen auf der Welt unter sieben Sekunden liefen. Beide gehörten auch zu den Siegerinnen beim INDOOR MEETING. Ottey gewann 1995 und Privalova, die zwischenzeitlich den noch heute gültigen Weltrekord auf 6,92 Sekunden verbessert hatte, siegte 1996. Ihre damals erzielten 7,04 Sekunden sind nach wie vor Meeting-Rekord.
Ab 2010 mischte mit Verena Sailer auch eine deutsche Athletin wieder mit. Die 100-Meter-Europameisterin von 2010 in Barcelona musste sich beim Meeting 2013 der Bulgarin Ivet Lalova nur im Fotofinish geschlagen geben. Beide liefen zeitgleich in 7,19 Sekunden ins Ziel. 2014 konnte sie dann erstmals das INDOOR MEETING gewinnen. Mittlerweile ist Verena Sailer nicht mehr am Start, sie beendete ihre Karriere 2015. Drei Auflagen INDOOR MEETING dauerte es indes, bis im vergangenen Jahr wieder eine deutsche Athletin triumphierte. Nach Dina Asher Smith aus Großbritanien (2015 in 7,12 Sekunden), Dafne Schippers aus den Niederlanden (2016 in 7,08 Sekunden) und der Jamaikanerin Gayan Evans (2017 in 7,14 Sekunden) war es im vergangenen Jahr Tatjana Pinto, die sich in 7,10 Sekunden den Sieg sicherte. Der Startschuss für ein tolles Jahr. Neben ihrem Sieg beim INDOOR MEETING sicherte sie sich auch den Deutschen Hallenmeistertitel über die 60 und 200 Meter sowie die Bronzemedaille mit der 4 Mal 100 Meter-Staffel bei den Europameisterschaften in Berlin.

Fast neu, aber schon Kult

Es ist die längste Stecke beim INDOOR MEETING Karlsruhe: die 3000 Meter der Frauen. Erst seit 2010 gehört dieser Wettbewerb zum Meeting-Programm, sorgte aber schon bei seiner Premiere für große Begeisterung beim leichtathletikverrückten Karlsruher Publikum, das zu der langen Strecke schon seit jeher eine besondere Beziehung pflegt. Sicher hat das mit den unvergessenen Läufen eines Haile Gebrselassie bei den Männern zu tun, aber was die Frauen seit ihrem ersten Auftritt im Jahre 2010 den Zuschauern bieten, stand dem kaum nach. Seither gehören die 3.000 Meter beim INDOOR MEETING Karlsruhe zu den Stimmungsmachern im Programm. Letztmals wurden die 3.000 Meter bei den Frauen im Jahr 2017 gelaufen. Bei 8:26,41 Minuten blieb damals die Uhr beim Überqueren der Ziellinie stehen, was Europa- und Meeting-Rekord bedeutete. Gelaufen wurde diese klasse Zeit die amtierende Europameisterin über die 1.500 Meter, Laura Muir.

Rückkehr nach 13 Jahren

Technisch gehört der Dreisprung vermutlich zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Leichtathletik, denn das „Hop“, „Step“ und „Jump“ perfekt hinzubekommen, ist alles andere als einfach. Gelingt dies aber, dann fliegen die besten Athleten bei den Frauen über 15 Meter. 13 Jahre mussten die INDOOR MEETING-Fans auf die Rückkehr der Frauen-Dreispringer warten. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Doch ganz unbekannt kommt diese Disziplin dem Karlsruher Publikum nicht vor, durfte man doch bereits 2016 den Dreisprung der Männer im Rahmen der IAAF World Indoor Tour in der Messehalle erleben. Zu Beginn der Jahrtausendwende (2000 bis 2006) gehörte der Frauen-Dreisprung zum festen Repertoire des INDOOR MEETING. Erste Siegerin war die Russin Tatyana Lebedeva, die seit 2004 den in Budapest aufgestellten Hallenweltrekord (15,36 Meter) ihr Eigen nennen darf. Bei der letzten Auflage – damals noch in der Europahalle – war es die Spanierin Carlota Castrejana, die sich mit 13,76 Meter den Sieg sicherte.

Von Nicole Rieger bis Silke Spiegelburg

Als der Stabhochsprung der Frauen im Jahr 1992 zum ersten Mal beim INDOOR MEETING im Programm war, steckte diese Disziplin noch in den Kinderschuhen und die Technik, mit der sich die Frauen seinerzeit über die Latte schwangen, war längst noch nicht ausgereift. Aber die Aufnahme in das Programm des INDOOR MEETINGs gab dieser Disziplin einen riesigen Schub und so wurde das Karlsruher Meeting einer der Wegbereiter des Frauen-Stabhochsprungs. 3,80 Meter reichten der damaligen Siegern Nicole Rieger vom ASV Landau zum Sieg. Sieben Jahre später sprang Nicole Humbert, wie sie nach ihrer Heirat hieß, in Stockholm mit 4,56 Meter Weltrekord, was die rasante Entwicklung dieser Disziplin bei den Frauen verdeutlicht. In den Anfangsjahren prägten Nicole Humbert oder die Chinesinnen Sun Cayun und Cai Weiyan den Stabhochsprung beim Meeting. Später waren es Svetlana Feofanowa aus Russland, vielfache Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen oder die Polin Anna Rogowska. Auch sie ist mehrfach mit WM-,EM-und Olympia-Medaillen dekoriert. Die beiden letzten Auflagen in den Jahren 2011 und 2012 gewann die Leverkusenerin Silke Spiegelburg. 2011 stellte die 30-Jährige mit übersprungenen 4,71 Meter den aktuellen Meetingrekord auf. Zudem hält Spiegelburg mit 4,82 Meter den deutschen Rekord. 2017 war der Frauen-Stabhochsprung letztmals im Programm. Mit übersprungenen 4,67 Meter sicherte sich die für den ABC Ludwigshafen an den Start gehende Lisa Ryzih den Sieg.

Startnummer 768 

Als Sportdirektor Alain Blondel beim INDOOR MEETING am 10. Februar 2008 die Startnummern an die Athletinnen und Athleten verteilte, überreichte er Susanna Kallur die Nummer 768 – eine symbolträchtige Nummer. 7,68 (Sekunden) – das hätte Weltrekord bedeutet, der seit 18 Jahren im Besitz von Kallurs Landsfrau Ludmila Engquist war, die 1990 damals noch für die Sowjetunion laufend 7,69 Sekunden in Scheljabinsk erzielt hatte. Als Kallur ins Ziel stürmte, leuchteten auf der Anzeigentafel tatsächlich die Zahlen auf: 7 Sekunden, 6 Zehntel und 8 Hundertstel. Weltrekord! Kallur war aus dem Häuschen, Blondel war glücklich, das Publikum flippte aus und feierte die damals 26-Jährige voller Begeisterung. Der Weltrekord kam nicht ganz überraschend. Seit zehn Rennen war die Schwedin in der Halle ungeschlagen und schrammte schon eine Woche zuvor nur haarscharf an Engquists Bestmarke vorbei. Doch nicht nur Kallur war bei diesem Rennen in Topform. Im Sog der überragenden Schwedin liefen sämtliche Läuferinnen im Finale neue persönliche Bestleistungen und sorgten somit für eines der schnellsten Hürdenrennen unterm Hallendach. Auch heute hat dieser Hallenweltrekord noch Bestand und gelaufen wurde er beim INDOOR MEETING - damals noch in der Europahalle. 2018 dominierten beim INDOOR MEETING die US-Girls die Hürdendistanz. Nur ein Hundertstel trennten Sharika Nelvis (7,80 Sekunden) und Christina Manning (7,81 Sekunden) beim Zieleinlauf voneinander. Es sollte gleich zum Beginn der IAAF World Indoor Tour die Dominanz der Beiden wiederspiegeln, denn beide sicherten sich am Ende auch den Tour-Sieg bei den 60 Meter Hürden der Frauen.

60 M Rekorde

WELTREKORD
Irina Privalova - 00:06,92 - RUS
11.02.1993, Madrid
 
EUROPAREKORD
Irina Privalova - 00:06,92 - RUS
11.02.1993, Madrid
 
MEETINGREKORD
Irina Privalova - 00:07,04 - RUS
11.02.1996, Karlsruhe

3000 M Rekorde

WELTREKORD
Genzebe Dibaba - 08:16,60 - ETH
06.02.2014, Stockholm
 
EUROPAREKORD
Laura Muir - 08:26,41 - GBR
04.02.2017, Karlsruhe
 
MEETINGREKORD
Laura Muir - 08:26,41 - GBR
04.02.2017, Karlsruhe

Dreisprung Rekorde

WELTREKORD
Tatjana Lebedjewa - 15,36 - RUS
06.03.2004, Budapest
 
EUROPAREKORD
Tatjana Lebedjewa - 15,36 - RUS
06.03.2004, Budapest
 
MEETINGREKORD
Yamile Aldama - 14,88 - SDN
28.02.2003, Karlsruhe

Stabhochsprung Rekorde

WELTREKORD
Jennifer Suhr - 5,03 - USA
30.01.2016, Brockport
 
EUROPAREKORD
Jelena Isinbajewa - 5,01 - RUS
23.02.2012, Stockholm
 
MEETINGREKORD
Silke Spiegelburg - 4.76 - GER
13.02.2011, Karlsruhe

Zusatz: 60 M Hürden Rekorde

WELTREKORD
Susanna Kallur - 00:07,68 - SWE
10.02.2008, Karlsruhe

EUROPAREKORD
Susanna Kallur - 00:07,68 - SWE
10.02.2008, Karlsruhe

MEETINGREKORD
Susanna Kallur - 00:07,68 - SWE
10.02.2008, Karlsruhe

Disziplinen Männer

Vollsprint über zwei Stadionrunden

Die 400 Meter ist die längste Sprintdisziplin, die es sowohl im Freien als auch unterm Hallendach gibt. Außerdem  ist der 400 Meter-Lauf die fünfte Disziplin des Zehnkampfes der Männer und wird auch als Staffelwettbewerb durchgeführt. Geben die Männer auf dieser Strecke ordentlich Gas, so absolvieren sie die Strecke in wahnsinnigen 43 Sekunden im Freien sowie in 45 Sekunden in der Halle. Der aktuelle Weltrekord in der Halle liegt bei 44,57 Sekunden und wurde im Jahr 2005 vom US-Amerikaner Kerron Clement gelaufen. Letztmals waren die 400 Meter der Herren 2012 zu Gast beim INDOOR MEETING Karlsruhe. Damals sicherte sich der Tscheche Pavel Maslak in einem von zwei Zeitläufen in 46,29 Sekunden den Sieg.

Baalas französisches Heimspiel

Fast ein Jahrzehnt lang war Mehdi Baala so etwas wie ein Dauergast beim INDOOR MEETING. Zudem trainierte der Mann aus dem nahen Straßburg regelmäßig in der Europahalle und so gerieten seine Auftritte fast zu einem Heimspiel – sei es über die 800 Meter, die 1000 Meter oder über die 1500 Meter, die er dreimal gewann. Belegte er bei seinem ersten Start im Jahr 2000 noch den zweiten Platz, holte er sich in den beiden darauf folgenden Jahren jeweils den Sieg. Seinen größten Erfolg feierte er genau neun Jahre nach seinem Debüt. Bei seinem dritten Meeting-Sieg über 1500 Meter stürmte er 2009 in 3:34,71 Minuten ins Ziel. Dies war zu diesem Zeitpunkt nicht nur europäische Jahresbestleistung sondern auch ein neuer französischer Hallenrekord. Zweimal (2002 in München und 2006 in Göteborg) wurde er Freiluft-Europameister, 2003 in Paris bei der Heim-WM holte er die Silbermedaille und bei den Olympischen Spielen in Peking erhielt er nachträglich die Bronzemedaille zugesprochen, weil der ursprüngliche Sieger Rashid Ramzi des Dopings überführt wurde. Seit 2010 gehört die 1.500 Meter-Mittelstrecke ganz den kenianischen Athleten, gewannen bei den seither sieben Rennen mit Gideon Gathimba, Bethwel Birgen (zweimal), Nixon Chepseba und zuletzt 2017 Silas Kiplagat fünf Mal ein Athlet aus Kenia. Den aktuellen Meeting-Rekord darf im übrigen auch ein Kenianer sein Eigen nennen. 2005 lief Daniel Kipchirchir Komen in bis heute unerreichten 3:33,08 Minuten ins Ziel.

Auf den Spuren des großen
Larry Myrriks

Schon bei der Erstauflage des INDOOR MEETINGs im Jahre 1985 war der Weitsprung-Wettbewerb der Männer mit am Start. Gewonnen hat ihn damals der US-Amerikaner Larry Myricks. Er gehörte in den 70er-Jahren zu den weltbesten Weitspringern. Insgesamt konnte er das Meeting in Karlsruhe viermal gewinnen. Zudem hält Myricks mit einer Weite von 8,38 Meter auch noch den aktuellen Meeting-Rekord. In seinen Anfängen gehörte der Weitsprung-Wettbewerb schon standartmäßig zum Repertoire des INDOOR MEETINGs. In den späten 90ern wurde jedoch bei der Programmgestaltung der Fokus vermehrt auf den Dreisprung gelegt. Erst im Jahre 2010 nahm man den Weitsprung wieder mit ins Programm. Der letzte deutsche Sieger im Weitsprung war 2016 Lokalmatador Julian Howard. 2015 musste er beim Premierenjahr in der Messehalle dem Spanier Eusebio Caceres den Vortritt lassen. Ein Jahr später sprang der Athlet der LG Region Karlsruhe auf 8,03 Meter, was den Sieg bedeutete.

Wackelt der Meeting-Rekord?

Ganze 18 Jahre musste das Karlsruher Publikum auf die Rückkehr des Hochsprungs warten, bevor es 2017 endlich mal wieder soweit war. Dabei gehörte dieser Wettbewerb zu den Disziplinen beim allerersten Meeting im Jahre 1985 und auch in den beiden Folgejahren waren die Hochspringer am Start. Danach fand der Männerhochsprung aber nur noch drei Mal statt. Und mit dem Sieg des Russen Sergei Kluygin, der ein Jahr nach seinem Meetingerfolg im Jahre 1999, bei dem er 2,29 Meter übersprang, in Sydney Olympiasieger wurde, war die kurze Ära des Männerhochsprungs nach nur sechs Auftritten schon wieder beendet. Dabei waren es durchaus klangvolle Namen, die in dieser Zeit über die Latte floppten. Wie der Pole Artur Partyka, zweimaliger Silbermedaillengewinner bei Olympischen Spielen (Barcelona 1992 und Atlanta 1996), der beim Meeting 1990 mit übersprungen 2,25 Meter gewann. Auch der Meetingrekord von 2,31 Meter wird von Hochspringern gehalten, die zu ihrer Zeit zu den Weltbesten ihrer Zunft gehörten. Wie der Tscheche Jan Zvara, der seinen Meetingrekord aus dem Jahre 1986 mit übersprungen 2,31Meter allerdings mit Troy Kemp teilen muss. Der Mann von den Bahamas, der 1995 in Göteborg Weltmeister wurde, floppte 1994 beim Meeting ebenfalls über 2,31 Meter. 2017 gehörte der Hochsprung der Männer zur IAAF World Indoor Tour. Der Weißrusse Pavel Seliverstau übersprang damals 2,30 Meter und sicherte sich damit den Sieg vor dem Deutschen Mateusz Przybylko. Wir sind gespannt ob 2019 der Meeting-Rekord wackelt?

Eine niemehr dagewesene Zeit

Gut 15 Jahre ist es jetzt her, dass ein junger Athlet aus Russland die Leichtathletikwelt über die 800 Meter regelrecht auf den Kopf stellte, denn eine so unorthodoxe Art, diese Mittelstrecke in Angriff zu nehmen, wie es Yuriy Borzakovskiy tat, hatte man zuvor noch nicht erlebt. Die Besucher des INDOOR MEETINGs im Jahre 2001 trauten jedenfalls ihren Augen nicht, als der damals 19-Jährige in der Europahalle seinen Gegnern zwei Runden lang weit hinterhertrabte und scheinbar aussichtslos zurücklag, aber in den letzten beiden Runden den Turbo zündete, der sein Markenzeichen werden sollte. Borzakovskiy rollte das gesamte Feld von hinten komplett auf, lief seine Gegner in Grund und Boden und siegte in einer Zeit, die noch nie zuvor beim Meeting gelaufen wurde und auch später nie mehr erreicht werden sollte. 1:44,15 Minuten zeigte die Uhr, als der junge Russe durchs Ziel stürmte. Das war Meetingrekord - der bis heute anhält - und sozusagen die internationale Geburtsstunde eines Superstars über die Mittelstrecke, der sich 2004 in Athen auch als Olympiasieger feiern lassen durfte. Beim 34. INDOOR MEETING Karlsruhe am 2. Feburar 2018 gehörten die 800 Meter der Männer zur Hallenleichtathletik-Serie IAAF World Indoor Tour. Zum Auftakt der Tour siegte in Karlsruhe der Pole Marcin Lewandowski in 1:46,90 Minuten. Sein Sieg in Karlsruhe reichte neben seinem zweiten Platz in Glasgow jedoch nur zu Rang zwei im Gesamtranking.

400 M Rekorde

WELTREKORD
Kerron Clement - 44:57 - USA
13.03.2005, Fayetteville

EUROPAREKORD
Thomas Schönlebe - 45,05 - DDR
05.02.1988, Sindelfingen

MEETINGREKORD
Thomas Schönlebe - 46,11 - DDR
11.02.1990, Karlsruhe

1500 M Rekorde

WELTREKORD
Hicham el Guerrouj - 03:31,18 - MAR
02.02.1997, Stuttgart

EUROPAREKORD
Andrés Díaz - 03:33,32 - ESP
24.02.1999, Piräus

MEETINGREKORD
Daniel Kipchirchir Komen - 03:33,08 - KEN
13.02.2005, Karlsruhe

Weitsprung Rekorde

WELTREKORD
Carl Lewis - 8,79 - USA
27.01.1984, New York

EUROPAREKORD
Sebastian Bayer - 8,71 - GER
08.03.2009, Turin

MEETINGREKORD
Larry Myricks - 8,38 - USA
07.02.1988, Karlsruhe

Hochsprung Rekorde

WELTREKORD
Javier Sotomayor - 2,43 - CUB
04.03.1989, Budapest

EUROPAREKORD
Carlo Thränhardt - 2,42 - GER
26.02.1988, Berlin

MEETINGREKORD
Troy Kemp - 2,31 - BAH
01.03.1994, Karlsruhe

Zusatz: 800 M Rekorde

WELTREKORD
Wilson Kipketer - 01:42,67 - DEN
09.03.1997, Paris

EUROPAREKORD
Wilson Kipketer - 01:42,67 - DEN
09.03.1997, Paris

MEETINGREKORD
Yuriy Borzakovskiy - 01:44,15 - RUS
27.01.2001, Karlsruhe